Diesen Monat für Sie entworfen:

Dr. Matthias Rothammer
Rechtsanwalt und Partner
Fachanwalt für Medizinrecht
dr.rothammer@dr-schauer.de

 

 

Andrea Freifrau von Bibra
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Medizinrecht
andrea.vonbibra@dr-schauer.de

 

 

Anja Bock
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Medizinrecht
anja.bock@dr-schauer.de

 

 

 


Hanna Pachowsky
Rechtsanwältin
Master of Health Business Administration (MHBA)
hanna.pachowsky@dr-schauer.de

 

 


Die ärztliche Berufsordnung sichert die Gewährleistung des Patientenschutzes durch sachgerechte und angemessene Information und die Vermeidung einer dem Selbstverständnis der Ärztin oder des Arztes zuwiderlaufenden Kommerzialisierung des Arztberufs. Auf dieser Grundlage sind Ärztinnen und Ärzte nur sachliche berufsbezogene Informationen gestattet.

Folglich dürfen Patienten nur dann angeschrieben werden, wenn ihnen Neuigkeiten mit rein informativem Charakter mitgeteilt werden sollen, für Werbezwecke darf ein Patientenanschrieben jedoch nicht verschickt werden.

Die Abgrenzung zwischen Werbezwecken und reiner sachlicher Information ist jedoch fließend. Als reine Information kann z.B. das Ausscheiden eines langjährigen Arztes und Mitteilung dessen Nachbesetzung gewertet werden, das Anbieten neuer Behandlungsmethoden jedoch aufgrund des offensichtlichen Werbecharakters nicht.

Außerdem ist zu beachten, dass wahrscheinlich nicht alle Patienten über die Neuerungen informiert werden möchten. Ein Patient, der seit Jahren nicht in der Praxis war, wird wohl kein Interesse an Informationen über die behandelnden Ärzte haben. Die Größe des Adressatenkreises muss daher bei jeder einzelnen Patienteninformationen neu bewertet werden.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, ein rechtssicheres Patientenanschreiben zu formulieren!