Diesen Monat für Sie entworfen:

Prof. Dr. Nikolaus Kastenbauer
Steuerberater, Rechtsanwalt, Partner
Fachberater Gesundheitswesen
dr.kastenbauer@dr-schauer.de

 

 


Wenn die Krise geht, bleibt das Homeoffice – hier sind sich die Experten einig.

Das Homeoffice Modell ist nicht nur der Vorgeschmack auf eine neue Normalität, sondern auch der Beginn eines neuen Arbeitsmodells der Zukunft.

Die Corona-Pandemie versetzt unsere Welt in einen Ausnahmezustand und zwang sämtliche Unternehmen samt Mitarbeiter zum Umdenken.

Digitale Kommunikation in Form von Webmeetings und Videokonferenzen sollten sich innerhalb kürzester Zeit samt Familie und Haushalt vereinbaren lassen. Möglichst viele Menschen sollten in den eigenen vier Wänden bleiben, dort arbeiten und Sozialkontakte meiden. Die meisten mussten sich von heute auf morgen am Küchentisch oder inmitten von Spielzeug der Kleinen mit ihrem neuen Arbeitsumfeld arrangieren und nebenbei eventuell noch die Kinder mit Homeschooling betreuen.

Bei all den Nachteilen die man auf den ersten Blick mit dem Begriff Homeoffice vielleicht in Verbindung bringen mag, so hat es sich jedoch auch gezeigt, dass die Arbeitnehmer die Vorteile der Arbeit von zu Hause aus schätzen gelernt haben. Die meisten Mitarbeiter stellen durch das Homeoffice eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicher und es hat sich heraus kristallisiert, dass diese erheblich produktiver sind.

Dies hat auch unsere Mitarbeiterumfrage zur Thematik „Wie komme ich mit Homeoffice zurecht?“ bestätigt.

Auf Grund der aktuellen Pandemie haben auch wir mittlerweile unsere Homeoffice-Arbeitsplätze auf 100 % Prozent ausgebaut. Damit kann die gesamte Kanzlei dezentral arbeiten. Wir wollen einsatzfähig bleiben, um unseren Mandanten bei den Herausforderungen und Hürden die aufgrund der aktuellen Situation zustande kommen jederzeit zur Seite stehen zu können. Für Sie ändert sich „fast“ nichts. Denn alle Mitarbeiter sind weiterhin telefonisch oder per Mail im Homeoffice für Sie da.

Aufgrund der bereits greifenden Home Office Regelung in unserer gesamten Kanzlei, bitten wir um Ihr Verständnis, sollte es in der Bearbeitung gegebenenfalls einmal zu Verzögerungen kommen. Wir freuen uns dennoch auf eine Zeit nach der Pandemie, wenn wir wieder wie gewohnt und jederzeit auch das persönliche Gespräch mit Ihnen führen können.

 

Unser Tipp für Sie als Unternehmer:

Nur ergonomische günstige Arbeitsplätze schaffen produktives Arbeiten. Stellen Sie also sicher, dass das häusliche Büro Ihrer Arbeitnehmer folgende Eigenschaften aufweist:

  •  Geeigneter Schreibtisch mit guter Beleuchtung und bequemen Bürostuhl
  • Stabile Internetverbindung
  • Geeignete Hardware: Computer und Telekommunikationsgeräte
  • Wichtige Maßnahmen der Datensicherheit sind eingehalten: Idealerweise kann das Büro abgeschlossen werden. Vertrauliche Unterlagen sollten weggesperrt werden können.

Arbeitnehmer deren Arbeitgeber keine entsprechenden Arbeitsmittel zur Verfügung stellen können die Kosten für das Arbeitszimmer absetzen.

Und so geht’s:

Grundsätzlich sind alle Kosten, die Sie direkt oder anteilig Ihrem Arbeitszimmer zuordnen können, auch von der Steuer absetzbar. So gehören zum Beispiel Schreibtisch, Schreibtischstuhl und Leselampe fraglos zum Arbeitszimmer, sind also direkt zuordenbar und können in voller Höhe abgesetzt werden. Bei Kosten wie Miete, Strom oder Heizung sieht das etwas anders aus: Diese Kosten fallen für die gesamte Wohnung an – dementsprechend müssen Sie ausrechnen, wie hoch die anteiligen Kosten des Arbeitszimmers sind. Nur dieser Teil kann in der Steuererklärung eingetragen werden.