Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Digital Transformation Consultant (IHK)
Sebastian.Haidn @dr-schauer.de

 

 

 

 

Michaela Pollak
Key Account Manager Digitalisierung
Michaela.Pollak @dr-schauer.de

 

 

 

 

Melanie Knöpfle
Bachelor of Arts in Business
Bankkauffrau

 

 

 


Die Digitalisierung in der ambulanten Medizin

Digitalisierung ist aktuell eines der beherrschenden Themen im Gesundheitswesen. Richtig eingesetzt kann sie nicht nur die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater, sondern auch viele Abläufe und Prozesse in der Praxis für Patienten, Ärzte und Praxispersonal gleichermaßen erleichtern und beschleunigen. Um die entsprechenden (Teil-)Prozesse aufzudecken, zu analysieren und das Optimierungspotential herauszuarbeiten ist es empfehlenswert, in einem ersten Schritt eine sogenannte Verfahrensdokumentation zu erstellen, anhand derer die einzelnen Bereiche beleuchtet, dokumentiert und hinterfragt werden. Ist das geschafft, dient die Verfahrensdokumentation als Grundlage für die weitere Herangehensweise und Umsetzung effizienzsteigernder Maßnahmen.

Zur Kür der digitalen Arztpraxis gehören beispielsweise die Online-Sprechstunde oder -Terminvereinbarung, die Anbindung von Medizingeräten an die Praxisverwaltungssoftware oder die Fernüberwachung chronisch kranker Patienten. Wenn Sie jetzt in die Kür investieren wollen, lohnt sich ein Anruf bei unseren BWL-Spezialisten. Diese können Ihnen bei der Planung der Investitionen und mit ggf. erforderlichen Netzwerkpartnern behilflich sein.

Derzeit sind noch immer Anamnese-Bögen und Datenschutzerklärungen in Papierform keine Seltenheit. Viele Ärzte pflegen dicke Papierakten und die Kommunikation mit den Behörden erfolgt sogar noch via Fax oder Briefpost.

Gerade aus diesem Grund ist der Wille, das Gesundheitssystem zu digitalisieren, sehr groß. Im Fokus stehen dabei sowohl die Verbesserung der Patientenversorgung als auch die Erleichterung der Arbeitsabläufe für Ärzte, Pfleger und alle anderen Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Nicht nur Diagnosen können so schneller gestellt und Krankheiten besser überwacht werden, auch Krankheiten könnten so früher erkannt werden und die Chance auf eine schnellere Behandlung sowie eine bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient wäre gewährleistet.

 

Welche Vorteile bieten digitale Prozesse im Gesundheitswesen?

  • Verbesserte Gesundheitsversorgung
  • Wettbewerbsfähigkeit in der Gesundheitswirtschaft
  • Kostenreduzierung (Gesundheitsökonomie)
  • Vereinfachung komplexer Prozesse
  • Vernetzung von Systemen und Prozessen
  • Optimierung von Versorgungs- und Betreuungsprozessen
  • Schnelle und optimierte Kommunikation
  • im Hinblick auf Datenschutz, Informationssicherheit und Infrastruktur

Die Digitalisierung wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit der Patienten aus, denn sie profitieren von effizienteren Prozessen, einer kontinuierlichen Betreuung und transparenten Informationen, die ihnen selbst zugänglich sind. Auch die Zufriedenheit der Ärzte, Pfleger und anderer medizinischer Mitarbeiter steigt. Arbeitsprozesse werden optimiert, die Vernetzung untereinander deutlich verbessert und neue Behandlungen werden ermöglicht. Dank dieser Verbesserungen gestaltet sich auch die Gewinnung medizinischer Fachkräfte deutlich leichter.

 

Digitalisierung mithilfe von E – Health

Telemedizin, Asset Tracking & Tracing, Digitale Nachsorge, Hygienemanagement und Digitale Pflege – eHealth ist ein komplexes Konzept, das die Digitalisierung in verschiedenen Bereichen des Gesundheitssektors beschreibt. Im Fokus stehen dabei sowohl die Verbesserung der Patientenversorgung als auch die Erleichterung der Arbeitsabläufe für Ärzte, Pfleger und alle anderen Mitarbeiter im Gesundheitswesen.

eHealth unterstützt:

  • Behandlungs- und Betreuungsprozesse
  • den Austausch und die Verarbeitung medizinischer Daten
  • das Hygienemanagement
  • die Verwaltung
  • die IT-Security

 

eHealth bezieht sich neben der Digitalisierung in Krankenhäusern, auch auf Arztpraxen, medizinische Versorgungszentren sowie die ambulante und stationäre Pflege. Doch auch im privaten Bereich ist eHealth längst angekommen: Smartwatches, die den Puls und Schlafverhalten messen, Smartphones, die Ihnen sagen, wie viele Schritte Sie täglich gegangen sind und unzählige Apps, welche Sie bei der Erreichung der gewünschten Fitness unterstützen und dabei jeden Fortschritt messen, sind längst keine Seltenheit mehr. Auch wenn es vielleicht schwer fällt zu glauben: diese Apps, Sensoren und Monitoring tragen alle zu einer deutlich besseren Vorsorge in der Gesundheit bei.

Wenn auch mehr oder weniger schleppend, so kann man doch sicherlich sagen: Der Weg der Digitalisierung in allen Bereichen, schreitet immer mehr voran. Die Zeiten, in welchen man diese Tatsache ignorieren konnte, sind längst vorüber. Es ist die Zeit angebrochen, in der es gilt, sich die Vorteile bereits bestehender digitaler Strukturen zu Nutze zu machen, an neuen Strukturen, Ideen und Möglichkeiten mitzuwirken und auf der digitalen Welle- am besten ganz oben- mit zu schwimmen.