Diesen Monat für Sie entworfen:

Benedikt Glück
Wirtschaftsingenieur
benedikt.glueck@dr-schauer.de

 

 

Florian Bumberger
Wirtschaftsfachwirt
Bankkaufmann
florian.bumberger@dr-schauer.de

 

Andreas Koller
Master of Science
andreas.koller@dr-schauer.de

 

 


„Fuck You!“ Wer diesen Status erreicht hat, ist frei. Denn erst aus diesem Status heraus lässt sich völlig gelassen, unabhängig und selbstbestimmt agieren. Geprägt wurde der Begriff durch den Hollywood Film „The Gambler“. Mittlerweile gibt es dazu Bücher, YouTube Beiträge, Podcasts, etc. Fast alle von uns wollen ihn erreichen, und doch verlieren wir das Ziel immer wieder aus den Augen oder laufen in die falsche Richtung. Was er bedeutet und was die Betriebswirtschaftslehre damit zu tun hat, wird im Folgenden erläutert.

Wer kennt nicht das Gefühl: Eigentlich kann man nicht, will man nicht, sollte man nicht, aber man „muss“. Man muss noch mehr arbeiten, weil Schulden zu bezahlen sind, eine Familie zu versorgen ist. Eigentlich möchte man bestimmte Leistungen gar nicht anbieten, sei es weil sie unsinnig sind, sei es weil man sie nicht gut findet, aber man muss sich dem Markt anpasst. Eigentlich hat man keine Lust auf die Veranstaltung, das Abendessen, den Termin, aber man muss, weil es wichtig ist fürs Geschäft. Offiziell wird die Beugung unter dieses „muss“ als work hard – play hard gefeiert. Doch richtig gut tut das niemanden, und eigentlich würde jeder gerne irgendwann mal sagen: „Fuck You!“. Leisten – im wahrsten Sinne des Wortes – kann sich dies jedoch nur, wer den „Fuck You Status“ erreicht hat.

Was setzt dieser Status voraus? Mentale und monetäre Unabhängigkeit, wobei sich beide gegenseitig bedingen und gleichermaßen wichtig sind. Die Kunst ist es, diese Unabhängigkeit zu erreichen. Im mentalen Bereich können wir nur bedingt Unterstützung bieten. Im monetären Bereich sind wir die perfekten Ansprechpartner.

Wie lässt sich ein solcher Status also herstellen? Durch finanzielle Unabhängigkeit. Das bedeutet nicht zwangsläufig, keine Schulden zu machen, denn diese können durchaus Mittel zum Zweck sein. Jedoch bedeutet es, die persönliche Finanzsituation zu beherrschen und zu optimieren. Wer sein Geld hauptsächlich für Konsumgüter ausgibt, anstatt sich konsequent zu entschulden, ist doppelt abhängig: Von den „schönen“ Dingen und von seiner Bank. Er entfernt sich vom „Fuck You Status“. Das A und O ist ein gutes Finanzmanagement, das keine bösen Überraschungen zulässt, ein guter Finanzplan, ein an das Einkommen angepasstes Ausgabeverhalten und die Bildung von Rücklagen. Denn wer Rücklagen bildet, mit dem zurechtkommt was er hat, irgendwo eine gut besparte Lebensversicherung, eine Immobilie, ein Grundstück liegen hat, der kann – sollte die Situation es eines Tages erfordern – einfach sagen: „Fuck you!“ Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Vorhaben.