Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn @dr-schauer.de

 

 

 

 

Michaela Pollak
Key Account Manager Digitalisierung
Michaela.Pollak @dr-schauer.de

 

 

 

 


Updates und ihre Tücken mit Unternehmen online

 

Was haben Windows und ein U-Boot gemeinsam? Kaum öffnet man ein Fenster, gehen die Probleme los…

Ganz so schlimm ist es wohl nicht, dennoch hat die Technik so ihre Tücken. Da Microsoft bereits im Januar dieses Jahres den Support für Windows 7 eingestellt hat, sieht sich aus Sicherheitsgründen auch die DATEV gezwungen, Updates ihrer Programme nicht mehr für Windows 7 anzubieten.

Derzeit erhalten Sie, wenn Sie mit myDentity-Stick und Sicherheitspaket compact arbeiten, bei dem Login zu Unternehmen online einen Hinweis, dass eine neue Version des Sicherheitspaketes zur Verfügung steht, welche Sie bitte installieren sollen. Wenn Sie dem Hinweis folgen startet ein Installationsprozess, welcher selbsterklärend und schnell fertiggestellt ist. Haben Sie nun Windows 7 als Betriebssystem, stoppt der Installationsprozess und es kommt eine Fehlermeldung.

Heißt das, Sie können von nun an nicht mehr mit Unternehmen online arbeiten oder sind gezwungen, ihr Betriebssystem auf eine aktuellere Variante zu heben? Keineswegs!

Die Lösung ist der Smartlogin- eine mobile, ortsunabhängige Login-Variante, welche weder ein Sicherheitspaket benötigt, noch persönlichen Präferenzen hinsichtlich eines Betriebssystems hat. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass wir den Smartlogin mit unserer Kanzlei-App verbinden und Sie so Belege auch von unterwegs bequem und sicher direkt in Ihr Unternehmen online senden können.

Sollten Sie also, beispielsweise auf Grund ihrer genutzten Praxissoftware, weiterhin auf Windows 7 angewiesen sein, sprechen Sie uns an- Wir finden eine Lösung!

Übrigens: Sie können mit Unternehmen online ebenfalls wunderbar arbeiten, wenn Sie als Betriebssystem Mac nutzen- auch hier ist der Smartlogin das Mittel der Wahl.

Aus derzeitiger Erfahrung möchten wir Ihnen darüber hinaus noch einen kurzen Hinweis geben:

Wenn Sie das Sicherheitspaket auf ihrem Arbeitsplatz installiert haben, finden Sie in der Regel auf ihrem Desktop das Icon zum Start von Unternehmen online. Wenn Sie das Programm über die Verknüpfung öffnen, war es bisher so, dass die Login-Seite zu Unternehmen online automatisch im Internetexplorer geöffnet wurde. Derzeit beobachten wir das Phänomen, dass hier nun plötzlich Firefox als Browser geöffnet wird. Da Firefox und Unternehmen online jedoch nicht kompatibel sind, kommt es dann bei dem Versuch der Anmeldung zu einer Fehlermeldung „Fehlerhafte Authentifizierung“. Sollten also auch Sie (z.B. nach erfolgreichem Update des Sicherheitspaketes) diese Meldung erhalten, überprüfen Sie bitte, welcher Browser geöffnet wurde und wechseln Sie gegebenenfalls in den Internetexplorer oder Chrome-Browser. Wenn Sie dann dort oben in die Browserleiste „duo.datev.de“ eingeben, gelangen Sie wie gewohnt auf die Login-Seite von Unternehmen online.

Wie immer gilt:

Sollten Sie Fragen haben, so stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung!

 

Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn @dr-schauer.de

 

 

 

 

Michaela Pollak
Key Account Manager Digitalisierung
Michaela.Pollak @dr-schauer.de

 

 

 

 


 

„Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.“

Diese These wurde in den letzten Wochen überraschend schnell Realität. Was ab Mitte des 18. Jahrhunderts die industrielle Revolution war, erleben wir nun in Form einer „digitalen Revolution“.

Wenn die Firmen in der digitalen Welt ähnlich gute Erfolge erzielen wie bei der Präsenz auf Messen und Ausstellungen, warum sollten sie in die teuren Messehallen zurückkehren?

Wenn sich das digitale Einkaufen bewährt und im Vergleich zum Shopping vor Ort keine nennenswerten Mehrkosten verursacht, warum sollte man noch nach draußen gehen?

Wenn die Beschäftigten im Home Office ähnlich produktiv arbeiten wie im Büro, hierbei aber entspannter und kreativer sind, warum sollte man sie zurückholen?

Und wenn es Wege gibt, wie Sie Ihre Buchhaltung und Ihre Belege einfach, geordnet und ohne großen Aufwand uns digital zukommen lassen können, warum sollten Sie diese dann nicht nutzen sondern Belege im alten – womöglich mit Bakterien und Viren befallenen- Pendelordner ablegen, um diesen dann aufwändig jedes Mal auf dem Postweg uns zukommen zu lassen?

Verstehen Sie uns nicht falsch, das System des guten alten Pendelordners funktioniert, hat jedoch zum Beispiel den Nachteil, dass die Belege zwischenzeitlich nicht im Unternehmen zur Verfügung stehen. Umgekehrt können wir Auskünfte über wirtschaftliche Daten immer erst mit Verzögerung geben. Wenn dann auch noch ein Beleg nicht im Ordner seinen Weg zu uns gefunden hat, sondern beispielsweise einsam und vergessen in einer Schublade liegt, beginnt die große Suche.

Die Digitale Transformation schreitet nicht nur in den Unternehmen, sondern auch in unserer Gesellschaft unaufhaltsam voran (auch durch die Ausnahmesituation Corona) und wird laufend immer mehr und mehr zum Normalfall. Selbstverständlich ist ein persönliches Gespräch durch nichts zu ersetzen, jedoch zeigt sich, dass gerade in Ausnahmesituationen die technischen Möglichkeiten wie IT-Fernwartung, Videotelefonie und digitale Belegübermittlung von großem Vorteil sind.

Nutzen Sie daher die innovativen Möglichkeiten, welche wir Ihnen in Zusammenarbeit mit DATEV sowie in Form unserer kanzleieignen App bieten und profitieren Sie von einer laufenden Buchführung Ihres Unternehmens – wir stehen Ihnen hierzu jederzeit gerne zur Verfügung.

Beste Grüße und bis bald!

Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn @dr-schauer.de

 

 

 

 

Michaela Pollak
Key Account Manager Digitalisierung
Michaela.Pollak @dr-schauer.de

 

 

 

 


 

Was Goethe in seinem Werk Faust schon so treffend erkannte, musste nun auch die ApoBank bzw. deren Kunden bitter am eigenen Leib erfahren.

Der IT-Umzug der Apobank mit Avaloq lief katastrophal, das Finanz-Chaos beherrscht auch noch Wochen später die heilberuflichen Bankgeschäfte. Wurden systemische Mängel und Ausfälle seitens Ärzten und Apothekern kritisiert, kam auch häufiger durch, dass der Support zu wünschen übrig ließ – was möglicherweise der Überlastung geschuldet war.

Leider können auch wir derzeit nicht mehr tun, als Sie über unsere Erfahrungen auf dem Laufenden zu halten. An all den auftretenden Problemen wird unter Hochdruck gearbeitet, sowohl auf Seite der Bank, als auch auf Seite der in Mitleidenschaft gezogenen Drittanbieter wie DATEV.

Daher möchten wir für Sie noch einmal zusammenfassen, was zum jetzigen Stand gilt:

1. Zahlung per HBCI Pin/Tan-Verfahren- ApoTan+

Im Zuge der IT-Migration hat die ApoBank auch ihrer Tan-App ein neues Gewand gegeben. Die Kunden wurden darauf hingewiesen, ab dem 02. Juni die Apo Tan+ App zu nutzen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheint diese nun für Einzelüberweisungen wieder zu funktionieren. Sollten Sie dennoch Schwierigkeiten haben, so kann es helfen, den HBCI-Nutzer in Unternehmen online zu löschen und neu zu initialisieren.

  • Bitte beachten Sie: Eine Ausführung von Sammelüberweisungen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Sie können jedoch die einzelnen Zahlungsträger anwählen und einen nach dem anderen überweisen.

 

2. Zahlungen per Begleitzettelverfahren als „Plan B“

Sollten Sie eine große Anzahl an Überweisungen in Unternehmen online haben oder Schwierigkeiten mit der ApoTan+ App, so kann die Zahlung per Begleitzettel eine gangbare Alternative darstellen. Hierfür wird der Datensatz der Zahlungen über das DATEV Rechenzentrum an die Bank übermittelt. Im nächsten Schritt lässt sich ein sog. Begleitzettel generieren, welcher dann unterschrieben und an die Bank gefaxt wird. Diese überprüft dann die Codierung des Datensatzes und des unterschriebenen Begleitzettels und führt die Zahlungen aus.

  • Bitte beachten Sie: In der Regel erheben Banken für die Ausführung von Zahlungen per Begleitzettel eine Gebühr (z.B. ApoBank: 5,-€ ). Dieses Freigabeverfahren ist somit nur sinnvoll, wenn eine größere Menge an Zahlungen mit einem Begleitzettel freigegeben wird oder keine andere Alternative besteht, eine dringende Zahlung zu tätigen. Die Faxnummer der ApoBank lautet: 0511 630 55 88.

 

3. Zahlung per EBICS-Verfahren

Bereits vor der großen Migration ihrer IT hat die ApoBank ein Schreiben versendet, in welchem die Umstellung und Handlungsbedarf bei der Nutzung des EBICS-Verfahrens mit Drittanbietern mitgeteilt wurde. Im Kontext zu DATEV genügt es hierbei, die neue EBICS-URL in den Stammdaten des jeweiligen EBICS-Nutzers in Unternehmen online zu hinterlegen; eine vollständige Neuinitialisierung ist nicht erforderlich

  • Bitte beachten Sie: Die neue URL lautet https://ebics.apobank.de . Sofern Sie zu den betroffenen Nutzern gehören und Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

 

Sollten wir Neuigkeiten in Erfahrung bringen, so lassen wir es Sie wie immer schnellstmöglich wissen. Sollten Sie unsere Hilfe benötigen, so melden Sie sich jederzeit gerne bei uns.

Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn@dr-schauer.de

 

 

 

 


Egal ob es um die Digitalisierung von Papierbelegen, Unternehmensrechnungen oder um die Löhne Ihrer Angestellten geht, mittels Unternehmen online können wir Ihnen auch jetzt im Homeoffice weiterhin unseren Service voll und ganz gewährleisten  – denn dank moderner Technik gibt es sehr viele Möglichkeiten, wie wir gemeinsam Ihre Buchhaltung einfach, sicher und zuverlässig auf dem Laufenden halten können !

 

Von Unternehmen online haben Sie sicherlich schon gehört, doch was ist Unternehmen online light?

Nun, genau genommen das gleiche wie Unternehmen online, nur (für den Moment) in abgespeckter Variante.

 

Hierbei bieten wir Ihnen innerhalb von 3 bis höchstens 5 Tagen, in dringenden Fällen sogar binnen eines Tages die Einrichtung von Unternehmen online an. Dank Fernwartungsprogramm und Telefon können wir Ihnen innerhalb von ca. 2 Stunden alles einrichten und erklären, was Sie wissen müssen, um Unternehmen online wenigstens in seiner Minimalform nutzen zu können- und wir Ihre Buchhaltung ohne Papierbelege gewährleisten können.

Selbstverständlich können sie im Nachgang auch die weiteren Funktionen von Unternehmen online nutzen, gerne auch mit unserer Hilfe und ausführlicher Einweisung. Bedingt durch die aktuelle Situation ist unser größtes Anliegen jedoch, bei all unseren Mandanten schnellstmöglich Handlungsfähigkeit zu gewährleisten.

Um hier all unsere Mandanten versorgen zu können, bitten wir Sie sich direkt an unserem Ansprechpartner Herr Sebastian Haidn, Key Account Manager Digitalisierung zu wenden. Auch wenn sich derzeit 100% der Kanzleimitarbeiter im Homeoffice befinden, können wir mittels Unternehmen online dennoch unseren Service für Sie zu 100% aufrechterhalten. Sie können jetzt direkt per Email mit unserem Ansprechpartner Sebastian Haidn, Key Account Manager Digitalisierung Kontakt aufnehmen: sebastian.haidn@dr-schauer.de.

Dieser wird sich dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen, um weiterhin einen reibungslosen Datenaustausch zwischen Ihnen und uns zu ermöglichen. Sie können auch gerne unsere Zentrale, Tel. 08841 – 676970 anrufen um einen entsprechenden Telefontermin mit Herr Haidn zu vereinbaren, dort wird Ihr Anliegen direkt an unseren Experten weitergegeben.

Wir sind überzeugt davon, dass der Weg der Digitalisierung der Weg der Zukunft und mit vielen positiven Effekten verbunden ist. Wenn Sie sich nun fragen „Und wie würde das Ganze dann für mich aussehen?“ – sprechen Sie uns an.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Analyse Ihrer bisherigen Abläufe, finden so gemeinsam Ihre persönlichen Vorteile von Unternehmen Online und stehen Ihnen ebenso während des gesamten Einrichtungsprozesses wie auch darüber hinaus mit Rat und Tat zu Seite.

Bleiben Sie gesund!

Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn@dr-schauer.de

 

 

 

 


Aus aktuellem Anlass – Bitte beachten Sie:

1. Alles aktuell ?!

Sollte es beim Upload der Belege via Belegtransfer oder beim Login in die Benutzeroberfläche von Unternehmen online zu einer Fehlermeldung kommen, so überprüfen Sie bitte die derzeit installierte Version des Sicherheitspaketes sowie des Belegtransfers.

Die genutzte Version des Sicherheitspaketes finden Sie, wenn Sie mit dem Cursor der Maus am unteren rechten Rand des Bildschirmes über das Icon fahren. Steht dort eine Version kleiner 6.41, so empfiehlt sich ein Update. Sollten Sie das Sicherheitspaket kompakt nutzen können Sie dieses selbstständig durchführen. Bitte folgen Sie dafür einfach dem folgenden Link: https://www.datev.de/web/de/service/software-auslieferung/download-bereich/it-loesungen-und-security/sicherheitspaket-compact-v-6-41/?stat_Mparam=int_url_datev_sipacom

Wenn Sie das „große“ Sicherheitspaket in einer älteren Version haben (kleiner 6.5), so ist für das Update in der Regel die Hilfe eines  IT-Dienstleisters erforderlich.

Die genutzte Version des Belegtransfers finden Sie in der Programmleiste oben im geöffneten Fester des Belegtransfers („DATEV Belegtransfer V.3.x“). Die aktuelle, zur Nutzung benötigte Version lautet V.3.6. Sollten Sie eine niedrigere Version haben, so folgen Sie bitte dem aufgeführten Link um das Update durchzuführen: https://www.datev.de/web/de/service/software-auslieferung/download-bereich/betriebliches-rechnungswesen/belegtransfer/

Sollten die Probleme weiterhin auftreten, so beachten Sie bitte folgenden Hinweis der DATEV und wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator: Beachten Sie, dass es mit einem .NET-Framework Version 4.0 und kleiner zu Problemen kommen kann.

2. Mögliche Einschränkungen im Zahlungsverkehr

Sofern Sie den Zahlungsverkehr über Bank online nutzen, haben sie sicherlich schon folgenden Hinweis gesehen:

Die finale Umstellung des PIN/TAN-Verfahrens beginnt demnächst: Bankenseitige Einschränkungen kommen zum Tragen. Demnächst beginnt die stufenweise Freigabe der PSD2-konformen Schnittstelle (XS2A) für das PIN/TAN-Verfahren über finAPI. Details zur Freigabe werden laufend hier aktualisiert.Prüfen Sie schon vorab, was die erwarteten Einschränkungen bei Zahlungen und Kontoumsätzen für die Prozesse in Ihrem Unternehmen bedeuten.

Hintergrund ist folgender:

Zwar waren DATEV bzw. finAPI zum Stichtag im September im Stande, die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen neuen Vorgaben abzubilden, nicht jedoch die Banken. In der Folge blieben für Mandanten die Funktionen im Zahlungsverkehr mit mobilen Tan-Verfahren auch bei Migration zu finAPI unverändert (z.B. Ausführung v. Terminüberweisungen, Freigabe v. Sammelzahlungen mit einer einzigen Tan etc.).

Nun aber scheint auch die Bankenlandschaft diese völlig unerwartete, eigentlich seit September gültige  gesetzliche Anforderung endlich umsetzen und von der bisher genutzten finTS-Schnittstelle zur vorgeschriebenen XS2A Schnittstelle wechseln zu können. Das bedeutet: es wird zu von Bank zu Bank unterschiedlichen Einschränkungen kommen und in der Folge natürlich auch im Zahlungsverkehr per Unternehmen online. (EBICS bleibt weiterhin von alledem unberührt).

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Funktionsumfang mit mobilen Tan-Verfahren bei Zahlung via Drittanbieter (DATEV) der gleiche sein MUSS wie im hauseigenen Onlinebanking. Oder anders: Wird in Unternehmen online zum Beispiel plötzlich für jeden einzelnen Zahlungsträger eine Tan gefordert, so darf das im Onlinebanking der Bank nicht anders sein.

Leider sind Aufrechterhaltung und Funktionseinschränkung  von Bank zu Bank völlig unterschiedlich. Eine Übersicht, ob Sie ggf. betroffen sind, finden Sie hier. Ansonsten wenden Sie sich zur Klärung bitte an Ihr Kreditinstitut.

Als weiterhin im Funktionsumfang uneingeschränkte Alternative bieten Banken auch das sog. EBICS-Verfahren an. Dieses funktioniert erfahrungsgemäß sehr zuverlässig auch mit Unternehmen online, verursacht jedoch bankenseitig in der Regel zusätzliche Kosten.

Für nähere Informationen und Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn@dr-schauer.de

 

 

 

 


„Vorsätze sind wie Aale: leicht zu fassen, aber schwer zu halten“.

(Klaus Müller, dt. Topmanager)

 

Oder, wie Goethe kurz und prägnant bemerkte:

„Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung schwer“.

 

Diese und unzählige weitere Aussprüche fassen zusammen, was wir alle kennen: man nimmt sich vor, etwas zu ändern, etwas künftig besser oder zumindest anders zu machen….und genau dabei bleibt es dann auch – einem guten Vorsatz.

Besonders zum Jahreswechsel lässt sich dieses Phänomen gut beobachten:

Knapp ein Viertel der Deutschen wird sich vornehmen, dass es nun wirklich vorbei ist mit dem Rauchen, dem Alkohol oder dem fettigen Essen. Ab sofort wird mehr Sport gemacht, mehr gespart, mehr Zeit mit der Familie und weniger Zeit auf den sozialen Medien verbracht.

Das neue Jahr ist so gesehen ein unbeschriebenes Blatt, man startet bei null.

Diverse Studien zeigen jedoch deutlich, dass es mit dem Vorsatz alleine selten getan ist – das Geheimnis lautet: konkretisieren und priorisieren.

Setzen Sie sich also zum Beispiel nicht nur als Ziel, dass Sie ab sofort mehr Sport treiben, sondern, dass Sie ab sofort z.B. jeden Dienstag und Donnerstag ins Fitness Studio gehen.

 

Was das mit Ihrer Buchhaltung zu tun hat?

Nun, lassen Sie es mich Ihnen nachfolgend erläutern:

 Um Ihre Buchhaltung ordnungsgemäß darzustellen und alles, was sich steuerlich günstig für Sie auswirkt, berücksichtigen zu können, sind wir darauf angewiesen, dass Sie uns in regelmäßigen Abständen die relevanten Unterlagen zukommen lassen. Seinerzeit gängig und bis heute viel genutztes Mittel für diesen Zweck ist der Pendelordner- ein Ordner, der von Ihnen mit für die Buchhaltung relevanten Belegen befüllt und regelmäßig zwischen Ihnen und uns hin und her pendelt. Das System funktioniert, hat jedoch zum Beispiel den Nachteil, dass die Belege zwischenzeitlich nicht im Unternehmen zur Verfügung stehen und wir Auskünfte über wirtschaftliche Daten immer erst mit Verzögerung geben können. Wenn dann auch noch ein Beleg nicht im Ordner seinen Weg zu uns gefunden hat, sondern beispielsweise einsam und vergessen in einer Schublade liegt, beginnt die große Suche.

Doch das soll ab sofort der Vergangenheit angehören.

Dank moderner Technik gibt es neue Möglichkeiten, wie Sie Ihre persönliche Buchhaltung einfach, sicher und zuverlässig auf dem Laufenden halten können. Nutzen Sie die innovativen Möglichkeiten, welche wir Ihnen in Zusammenarbeit mit DATEV  bieten und profitieren Sie von einer laufenden Buchführung Ihres Unternehmens.

Wir sind überzeugt davon, dass der Weg der Digitalisierung der Weg der Zukunft und mit vielen positiven Effekten verbunden ist. Wenn Sie sich nun fragen „Und wie würde das Ganze dann für mich aussehen?“ – sprechen Sie uns an. Gerne helfen wir Ihnen bei der Analyse Ihrer bisherigen Abläufe, finden so gemeinsam Ihre persönlichen Vorteile von Unternehmen Online und stehen Ihnen ebenso während des gesamten Einrichtungsprozesses wie auch darüber hinaus mit Rat und Tat zu Seite.

Um also unseren vorherigen Vergleich an dieser Stelle noch einmal aufzugreifen: Nehmen Sie sich nicht nur vor, „es dieses Jahr nicht wieder so lange“ vor sich her zu schieben die steuerlich relevanten Belege an Ihren Sachbearbeiter zu übergeben. Treten Sie stattdessen mit uns in Kontakt und definieren Sie mit uns den Zeitpunkt, von dem an die Buchhaltung einfach und digital übermittelt werden soll- wir helfen Ihnen zumindest diesen Vorsatz auch in die Tat umzusetzen- und Sie haben fortan mehr Zeit für`s Fitnessstudio.

In diesem Sinne: Lassen Sie uns gemeinsam auf der digitalen Überholspur bleiben!

 

Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn@dr-schauer.de

 

 

 

 


PSD2/ZAG: Großteil ist geschafft – abschließende Umstellung steht noch aus

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie über den aktuellen Stand zum Thema EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2/ZAG) informieren und einen Ausblick für das kommende Jahr geben.

Seit 14. September 2019 werden Zahlungsaufträge und Kontoumsätze in den DATEV-Programmen mit dem PIN/TAN-Verfahren ausschließlich über die finAPI GmbH übermittelt. DATEV hat die rechtlichen Vorgaben der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) damit fristgerecht umgesetzt. Ein wichtiger Schritt der PSD2-Umstellung ist also geschafft.

Bisherige Schnittstelle besteht vorerst weiter

Ursprünglich sollten die Banken zu diesem Zeitpunkt die neue PSD2-konforme Schnittstelle (XS2A) fertiggestellt haben. Da die Stabilität der neuen Schnittstelle seitens der Banken und der Drittanbieter noch nicht gegeben war, hat die BaFin im September den Banken und Drittanbietern (u. a. finAPI) erlaubt, die bisherige Schnittstelle (finTS) vorläufig weiter zu nutzen. Sie nutzen also weiterhin das Übermittlungsverfahren PIN/TAN über die bisherige finTS-Schnittstelle über unseren Partner finAPI GmbH.

Das bedeutet für Sie

Solange die Banken weiterhin die finTS-Schnittstelle für Drittanbieter zulassen, bestehen für Sie keine funktionalen Einschränkungen. Neu ist nur die starke Authentifizierung beim Holen von Kontoumsätzen. Erst wenn die Banken für die Drittanbieter ausschließlich die neue XS2A-Schnittstelle einführen, werden funktionale Einschränkungen spürbar (beispielsweise werden SEPA-Lastschriften eventuell nicht mehr unterstützt). Diese Einschränkungen werden von Bank zu Bank unterschiedlich sein. Informationen dazu finden Sie unter: www.datev.de/zag-banken

Aktuell besteht kein Handlungsbedarf – wir halten Sie auf dem Laufenden

DATEV steht aktuell in Abstimmung mit der BaFin, den Banken und finAPI. Sobald die Termine feststehen, wann die Banken ausschließlich die XS2A-Schnittstelle bei Drittanbietern einführen, informieren wir Sie rechtzeitig. Damit bleibt Ihnen die Zeit, zu prüfen, ob sich funktionale Einschränkungen auf Ihren Arbeitsablauf auswirken oder ob alternative Übermittlungsverfahren notwendig werden. Informationen dazu finden Sie unter: www.datev.de/zag

Die Umstellung auf die neue PSD2-konforme Schnittstelle (XS2A) wird von DATEV chargenweise erfolgen.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ihnen gemeinsam die bisherigen Herausforderungen erfolgreich meistern konnten und freuen uns darauf auch nächstes Jahr mit Ihnen den Weg der digitalen Finanzbuchführung weiter beschreiten zu können. Bis dahin wünsche ich Ihnen von Herzen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein neues, erfolgreiches Jahr.

Mit besten Grüßen,

Sebastian Haidn

Diesen Monat für Sie entworfen:

Sebastian Haidn
Key Account Manager Digitalisierung
Sebastian.Haidn@dr-schauer.de

 

 

 

 


Diese vier Punkte überzeugen auch Sie, ab sofort Unternehmen Online zu nutzen!

 

1. Antischlamp-Akut

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich auf Dienstreise. Unterwegs machen Sie Halt um zu tanken und laden abends die Geschäftspartner noch zu einem kleinen Imbiss ein. Oder reisen Sie lieber mit der Bahn und gönnen sich zu Mittag im Bordbistro eine kleine Stärkung? Egal welche Variante Sie bevorzugen, in beiden Fällen können die für Sie entstandenen Aufwendungen steuerlich zu Ihren Gunsten berücksichtigt werden- vorausgesetzt Sie können es belegen.

Da auch wir wissen, wie schnell ein Kassenzettel, Bahnticket etc. auf Nimmerwiedersehen in einer Tasche verschwinden kann, haben wir eine Lösung entwickelt um Ihnen die Übermittlung an die Kanzlei so leicht wie möglich zu machen: Die Dr. Schauer App.

Einfach kostenlos in Ihrem App-Store/Google Play Store herunterladen, anmelden und künftig jeden Beleg bequem von unterwegs per App an uns übermitteln.

Übrigens: auch eine direkte Übermittlung Ihrer Belege nach Unternehmen online ist mit unserer Dr. Schauer App problemlos möglich.

 

2. Unternehmen Online ist für alle da

„Ich würde Unternehmen online ja gerne nutzen, aber ich arbeite mit Mac und das geht ja nicht“ – ein Gerücht, das sich hartnäckig hält. Korrekt ist, dass man als Nutzer eines Apple-Computers eine marginal andere Handhabung hat als ein Windowsnutzer. Die wesentlichen Funktionen jedoch sind identisch. Von der digitalen Übermittlung und Archivierung der Belege über die Zahlungsträgervorbereitung bis zur Ausführung von Zahlungen- alles ist möglich, egal ob Windows- oder Macnutzer. Dank des Zugangs zu Unternehmen online mittels SmartLogin ist die Nutzung von Unternehmen online sowohl lokal frei wählbar als auch vom Betriebssystem unabhängig möglich.

Besonders praktisch: Wenn Sie unsere Kanzlei-App nutzen können wir den SmartLogin und unsere App miteinander verbinden, so dass Ihre Belege direkt in Ihrer persönlichen DATEV-Cloud ankommen.

 

3. Stets auf dem neusten Stand

Wie jedes „lebende“ Programm entwickelt sich auch Unternehmen online und die damit zusammenhängenden Komponenten stetig weiter. Häufig treten Fehler dann auf, wenn mindestens eine genutzte Komponente nicht auf dem aktuellen Stand ist.  Ein Beispiel: Sie haben zwar ein neues Sicherheitspaket, jedoch eine ältere Version des Belegtransfers , so kann die Meldung „beim Hochladen der digitalen Belege ist ein Fehler aufgetreten“ erscheinen. Nicht selten ist die Lösung denkbar simpel: Einfach die genutzten Programme Updaten und alles läuft wieder wie gewohnt.

Ob Sie auf dem neuesten Stand sind finden Sie heraus, indem Sie den Namen des Programms in einem Browser Ihrer Wahl in die Suchleiste eintippen (DATEV Belegtransfer, DATEV Sicherheitspaket compact)  und auf den entsprechenden Link klicken. Sie gelangen auf eine Downloadseite. Dort finden Sie den Hinweis auf die aktuelle Version sowie – falls benötigt- auch gleich den Link zum Download der aktuellen Version. Sollten Sie feststellen, dass Ihre Version nicht auf dem aktuellen Stand ist, klicken Sie einfach auf „Download“ und folgen Sie der Installationsanweisung – danach können Sie wieder wie gewohnt arbeiten.

 

4. Man muss nicht alles selber machen….

Oft unterschätzt ist Unternehmen online viel mehr, also nur die Möglichkeit den Pendelordner obsolet werden zu lassen. Vielmehr bietet es die Möglichkeit sich als Unternehmer zu entlasten, indem man manche Aufgaben an Mitarbeiter abgibt, ohne jedoch auch die Kontrolle abgeben zu müssen. So können zum Beispiel die Digitalisierung von Papierbelegen, die Archivierung und sogar die Zahlungsträgervorbereitung problemlos an Mitarbeiter abgegeben werden wobei Sie , als Unternehmer, diese Zahlungen abschließend dann noch einmal kontrollieren, ändern, löschen oder natürlich freigeben können.

Durch die im Vorfeld differenzierte Vergabe verschiedener Zugriffsrechte können sensible Personalunterlagen, die Einsicht in Bankbewegungen und sämtliche Auswertungen für die bearbeitenden Mitarbeiter von vornherein abgegrenzt werden – Chefsache bleibt Chefsache.

Oder zusammengefasst: Statt den Samstagvormittag mit der Suche und Durchsicht der wöchentlichen Eingangsrechnungen, der Erfassung von Zahlungsträgern im Onlinebanking und deren Ausführung zu verbringen, können Sie drei von vier Punkten bereits während der Woche bequem durch Ihre Mitarbeiter vorbereiten lassen. Sie gewinnen also nicht nur ein gut sortiertes Belegarchiv mit leichter Wiederauffindbarkeit der Belege, sondern auch Zeit für die wichtigen und schönen Dinge.

 

Pressemitteilung:

Nach einer bundesgesetzlichen Regelung müssen ab 1. Januar 2020 alle Registrierkassen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung geschützt werden, die bis zum Beginn des neuen Jahres aber voraussichtlich noch nicht flächendeckend am Markt verfügbar sein wird. Deswegen war zuletzt bei vielen Betroffenen Unsicherheit entstanden. „Das bayerische Finanzministerium hat sich seit längerem dafür stark gemacht, diese Rechtsunsicherheit zu beseitigen und den Betrieben eine möglichst lange Frist zu gewähren“, erklärte Finanzminister Albert Füracker. „Niemand kann Unmögliches leisten. Die Übergangsfrist mindestens bis zum 30. September 2020 war dringend notwendig, um Klarheit für unsere Gastwirte und alle anderen bargeldintensiven Betriebe zu schaffen.“ Diese Frist hatten auch die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft gefordert.

Die Neuregelung im Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz) dient dem Zweck, Kassenbuchungen zu sichern und damit eine verlässliche Grundlage für eine gleichmäßige Besteuerung zu schaffen. Sie betrifft alle Betriebe, die ihre Bargeldeinnahmen mittels einer elektronischen Registrierkasse aufzeichnen. Mit einem Beschluss auf Bund-Länder-Ebene hat sich die Finanzverwaltung nun auf eine zeitlich befristete Nichtbeanstandungsregelung bis 30. September 2020 verständigt.

Nunmehr muss mit Nachdruck daran gearbeitet werden, die technischen Sicherheitseinrichtungen schnellstmöglich auf den Markt zu bringen.

Sie befassen sich bereits mit der Thematik der zuverlässigen Archivierung, haben aber noch keine Lösung gefunden die Ihnen zusagt? Wie wäre es mit dem DATEV Kassenarchiv online? Mit DATEV Kassenarchiv online archivieren Sie täglich Kassendaten in der DATEV-Cloud – im verlängerten Speicher Ihrer Registrierkasse. Die Kassendaten werden Ihrem Steuerberater digital zur Verfügung gestellt, der dann in gewohnter Weise die Finanzbuchführung für Sie erledigt. Starten Sie jetzt per Knopfdruck direkt aus Ihrer Kassensoftware heraus! Genauere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Leider bieten nicht alle Kassenhersteller die nötigen Voraussetzungen um das DATEV Kassenarchiv einfach und sicher nutzen zu können. Sollten Sie über eine Neuanschaffung einer Kasse nachdenken oder prüfen wollen, ob Ihr Kassensystem die nötigen Voraussetzungen mitbringt, finden Sie die entsprechenden Informationen hier.

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Mehr Sicherheit beim Online-Banking, breiteres Angebot an Zahlungsdiensten: überarbeitete Richtlinie PSD2 tritt am 14. September in Kraft

Pressemitteilung vom 13.09.2019

Ab dem 14. September 2019 gelten neue EU-Vorschriften, die es für die europäischen Verbraucher einfacher und sicherer machen, Waren und Dienstleistungen online zu bezahlen und ihre persönlichen Finanzen zu verwalten. Sie werden besser vor Online-Betrug geschützt und erhalten einen besseren Zugang zu innovativeren Formen von Online- und Mobilzahlungen.

Mit dem Inkrafttreten der Richtlinie am 14. September 2019 sind nun alle Elemente der überarbeiteten EU-Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive, PSD2) in Kraft. Einige Interessengruppen arbeiten jedoch noch daran, diese technologischen und praktischen Veränderungen umzusetzen. Dies geschieht im Einklang mit dem von der Europäischen Bankaufsichtsbehörde in ihrer Stellungnahme vom 21. Juni 2019 vorgeschlagenen schrittweisen Ansatz. Die Europäische Kommission fordert daher alle EU-Mitgliedstaaten auf, eine rasche und vollständige Umsetzung aller Vorschriften zu gewährleisten.

Sobald der neue Rahmen überall voll funktionsfähig ist, sollten die Verbraucher in der EU in zwei wesentlichen Punkten von einem sichereren und einfacheren Online-Zahlungsumfeld profitieren können:

Erstens wird der elektronische Zahlungsverkehr dank der Einführung der starken Kundenauthentifizierung (Strong Customer Authentication, SCA) noch sicherer, was die Betrugsbekämpfung bei Online-Zahlungen verbessern wird. Die starke Kundenauthentifizierung gewährleistet eine ordnungsgemäße Identifizierung oder Authentifizierung für alle Zahlungen über 30 Euro und erfolgt nun über einen Authentifizierungsprozess, der auf zwei vom Benutzer angegebenen spezifischen Faktoren basiert, z. B. einem Passwort, einem PIN-Code, einem Mobiltelefon oder einem Fingerabdruck.

Banken oder Zahlungsdienstleistern müssen ihre Kunden über das neue System beraten und verbraucherfreundliche Lösungen anbieten.

Zweitens werden die neuen Regeln den Zugang neuer Betreiber zum EU-Zahlungsverkehrsmarkt erleichtern, indem sie sowohl für traditionelle als auch für neue, innovative Unternehmen gelten. Die Verbraucher werden dank eines breiteren Angebots ihrer Zahlungen ihre persönlichen Finanzen effizienter verwalten können. Unternehmen, die diese Dienstleistungen anbieten, auch „FinTechs“ genannt, werden nun vollständig in den Anwendungsbereich der EU-Vorschriften einbezogen.

Damit diese Akteure ein umfassendes Angebot an Verbraucherdienstleistungen anbieten können, müssen die Banken neue und hochsichere Kommunikationskanäle für den Datenaustausch und die Genehmigung von Zahlungen einrichten. Gleichzeitig müssen die FinTechs das gleiche Niveau an strengen Datenschutzstandards einhalten. Diese Modernisierung der europäischen Zahlungsdienste wird auch den digitalen Binnenmarkt weiter stärken.

Die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2, Richtlinie 2015/2366/EU) gilt seit Januar 2018 und ermöglicht die Entwicklung innovativer Zahlungsdienste, einschließlich Internet- und Mobilfunkzahlungen, bei gleichzeitiger Gewährleistung eines sichereren Umfelds für die Verbraucher.