Diesen Monat für Sie entworfen:

Benedikt Glück
Wirtschaftsingenieur
benedikt.glueck@dr-schauer.de

 

 

Florian Bumberger
Wirtschaftsfachwirt
Bankkaufmann
florian.bumberger@dr-schauer.de

 

Andreas Koller
Master of Science
andreas.koller@dr-schauer.de

 

 


Die Alchemie der Finanzen – Schulden: Machen Sie keine Schulden ohne eine gute Finanzplanung!

Jeder kennt den Begriff Schulden. Niemand mag ihn. Dabei basiert unser gesamtes Wirtschafts- und Finanzsystem auf Schulden. Und damit auch alles, was dieses System hervorgebracht hat: Ihr Auto, Ihr Haus, Ihr Boot, um eine vergangene Bankwerbung zu bemühen.

Nicht umsonst stammt der Begriff Kredit vom lateinischen credere „glauben, vertrauen“ ab. Denn erst der Glaube der Menschen an eine (positive) Zukunft hat zu einer umfassenden Verbreitung des Kreditwesens geführt. Glaubt z. B. die Bank an den Erfolg eines Businessplans, wird investiert – ohne dass es bisher irgendetwas Greifbares gäbe. Das bedeutet, wirtschaftlicher Erfolg muss zunächst vorausgedacht werden, damit er tatsächliche, greifbare Realität wird. Eine geniale Erfindung des menschlichen Geistes, auf dem – wie eingangs bereits erwähnt – unser ganzes Finanzwesen fußt. Denn am Anfang steht nicht eine positive Geldmenge, sondern vielmehr eine Kreditaufnahme. Und so stehen (theoretisch, ohne Zins und Zinseszinseffekte) jedem Euro, Dollar, Yen etc. an Guthaben der gleiche Betrag an Schulden irgendwo auf der Welt gegenüber.

 

Was bedeutet das für mich?

  1. Überschätzen Sie nicht die Zukunft: Ein gesunder Optimismus gehört zu jedem wirtschaftlichen Handeln, jedoch sollte dabei auch immer eine gute Portion Skepsis und Selbstreflektion enthalten sein. Denn nehmen Sie zu viel Glauben/Kredit in Anspruch, kann das schnell zu einer Überschuldung führen. Dann sind Sie am Ende des Tages nicht derjenige mit dem „+“, sondern dem „-“ auf Ihrem Konto.
  2. Planen Sie Ihre Finanzen mit einem Experten: Bei einer Finanzplanung ist kein Platz für Schätzungen oder falsche Berechnungen. Hier muss sichergestellt sein, dass Steuern, Vorsorgeleistungen, Kredittilgungen, Abschreibungen etc. korrekt berücksichtigt sind. Nur so können Sie eine von Haus aus nur schwer vorhersehbare Zukunft planen.
  3. Schaffen Sie Vertrauen mit Ihrem Businessplan: Sie haben ein Geschäftsvorhaben, für das Sie einen Kredit benötigen? Allem voran müssen Sie hier die Bank dazu bringen, an Sie und Ihr Vorhaben zu glauben. Das schaffen Sie über Referenzen und eine gute Planung, in der sämtliche Zahlungsströme, mögliche Risiken und Informationen zu Ihrem Vorhaben detailliert beschrieben sind. Gerne unterstützen wir Sie hierbei!

 

Was passiert, wenn die Zukunft doch anders kommt als man denkt?

Wie vorstehend bereits beschrieben sollten Sie nicht zu optimistisch sein. Schaffen Sie sog. Redundanz bzw. Reserven, für den (wahrscheinlichen) Fall, dass die Zukunft doch anders kommt als erwartet (Anm.: Die Natur macht dies seit Jahrtausenden, u.a. deshalb haben wir viele lebenswichtige Organe doppelt wie z. B. Augen, Nieren, Lungenflügel,…). Überleben wird derjenige mit größerer Wahrscheinlichkeit, der über Reserven verfügt. Haben Sie bei einer wirtschaftlichen Schieflage keine Reserven, dann droht die sog. Zahlungsunfähigkeit bzw. Insolvenz. Zwar sollten Sie es auf keinen Fall so weit kommen lassen, aber oft ist eine solche Situation äußeren („unvorhersehbaren“) Umständen wie beispielsweise Wirtschaftskrisen, Krankheit, etc. geschuldet. Wenn sie doch eintritt, ist sie jedoch noch kein Grund, „die Flinte ins Korn zu werfen“. Hier gibt es umfassende Sanierungsmöglichkeiten und Entschuldungsoptionen. Kommen Sie auf uns zu, und wir versuchen gemeinsam wieder eine Zukunft zu gestalten, an die man glauben kann!

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Die Alchemie der Finanzen – Geld: Wir führen Ihr Geld durch den Paragraphendschungel

Stellen Sie sich vor Sie dürften zuhause den Drucker starten und Geld drucken. Und alle Menschen in Ihrer Nachbarschaft würden Ihnen glauben, dass damit Äpfel, Bier, Klopapier und ein Fernseher gekauft werden können. Perfekt! Eine schöne Phantasie werden Sie sagen. Doch genau das machen Zentral- und Geschäftsbanken. Geld erfinden. Glauben Sie nicht? Glauben Sie doch, sonst würde es nicht funktionieren!
Geld ist eine reine Erfindung, sagen wir mal eine Art Religion. Es existiert nur weil alle daran glauben (mal abgesehen vom reinen Papierwert eines 100 € Scheines). Sie haben einen Kredit – Phantasie. Sie haben 20.000 € auf Ihrem Konto – Phantasie. Aber Achtung, eine Phantasie kann sehr reale Konsequenzen haben. Hier lohnt sich durchaus ein Blick hinter jene Erfindung, die uns alle jeden Tag am Laufen hält.

Wer macht das Geld?
Zentral- und Geschäftsbanken machen das Geld. Abgesehen von einer vorgeschriebenen Eigenkapitalquote (aktuell bis zu 8%) kann eine Geschäftsbank 92% des Geldes „erschaffen“ (wobei die verbliebenen 8% auch irgendwann erschaffen wurden). Wie? Ganz einfach über einen Buchungssatz. Dieses Geld nennt man Buch- bzw. Giralgeld. Im Klartext bedeutet dies: Wenn ich bei der Bank 8 € anlege, darf die Bank 100 € verleihen (das natürlich wieder bei einer anderen Bank angelegt werden kann, was zu noch mehr verliehenem Geld führt). Oder auch: Wonach wir alle so sehr streben, ist nichts anderes als ein simpler Buchungssatz und infolgedessen eine Kontogutschrift.

Wie kann das sein?
Weil Sie und ich, weil wir alle daran glauben. Vielleicht erinnern Sie sich an die Fernsehansprache von Angela Merkel im Rahmen der letzten Finanzkrise: „Die Einlagen der Sparer sind sicher!“. Nichts ist gefährlicher für Geld, als ein kollektiver Glaubensverlust an dessen Kaufkraft und Wert. Die Geschichte funktioniert nämlich genau nur so lange, bis die Mehrheit der Beteiligten nicht mehr der Meinung ist, dass sie mit 100 € auch morgen noch 5 Kästen Bier kaufen können. Vergangene und aktuelle Inflationen (z. B. Argentinien) sind Beispiele was passiert, wenn Menschen nicht mehr an den Wert des Geldes glauben. Der Wert des Geldes verschwindet genau dorthin, woher er gekommen ist – ins Nichts.

Wir kümmern uns um Ihr Geld
Damit das Geld seinen Wert behält wurden neben dessen Erfindung noch zahlreiche weitere Erfindungen getätigt, um möglichst Wertstabilität zu erreichen. Hierzu gehören umfassende Gesetzeswerke, Behörden und Institutionen. Es gibt geradezu eine Flut von Paragraphen und Regeln, die den Umgang mit Geld exakt definieren und in gegenseitiger Wechselwirkung stehen. Somit kann es auch nur im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Steuerberatern, Rechtsanwälten und Wirtschaftsberatern garantiert werden, dass Ihr Geld so sicher wie möglich ist. Wir kümmern uns um Ihr Geld!
Warum? Damit aus einer Phantasie eine erstrebenswerte, positive Realität wird – Ihre positive Realität.

Fortsetzung folgt…

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Die Alchemie des Geldes – Zinsen: Jetzt Darlehenslaufzeiten prüfen!

„Du darfst von deinem Bruder keinen Zins nehmen, weder Zins auf Geld, noch Zins auf Lebensmittel, noch Zins auf irgendetwas, wofür man Zinsen nimmt“ (Dtn 23,20) so heißt es bereits in der Bibel. Zinsen sind damit wesentlich älter als der Kapitalismus und ebenso alt ist auch die Kritik daran. Ohne die theoretische Herkunft der Zinsen zu hinterfragen, sehen wir diese heute als „Leihgebühr“ für Geld. Wichtig ist uns dabei, dass wir möglichst wenig dieser Leihgebühr entrichten müssen. Dabei gibt es eine Vielzahl an Zinstheorien, die allesamt unterschiedliche Erklärungsmodelle liefern. Dazu gehört beispielsweise:

  • Zins als Indikator für einen gesellschaftlichen/wirtschaftlichen Engpass à der Zins sorgt für ein Lenken der Investitionen in genau jene Bereiche, in denen Kapital am dringendsten benötigt wird (im Umkehrschluss bedeutet dies, dass bei einem Negativzins ein Überangebot besteht und desinvestiert werden sollte. Eine nicht ganz unschlüssige Theorie).
  • Zins als Gebühr für die Überlassung von Liquidität à Es wird davon ausgegangen, dass Liquidität immer präferiert wird und ein Geld(=Liquiditäts)geber für diesen Mangel an Liquidität entschädigt wird.
  • Zins als Gebühr für gegenwärtige Kaufkraft im Vergleich zur Kaufkraft in der Zukunft à Konsum in der Gegenwart, wird über Konsum in der Zukunft gestellt (vgl. auch: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach). Die Differenz aus Taube und Spatz wäre der zu entrichtende Zins.

Welchem Erklärungsmodell man auch folgt, Fakt bleibt, dass wir in einer historischen Niedrigzinsphase leben. Eine mögliche Erklärung ist die Bereitstellung großer Kapitalmengen durch die Zentralbank sowie ein niedriger Leitzins, um die Wirtschaft in Folge der letzten Finanzkriese am Laufen zu halten (und auch um eine Refinanzierbarkeit wirtschaftlich schwächerer Länder in der Eurozone zu gewährleisten). Einmal den Geldhahn aufgedreht, bringt man ihn jetzt nicht mehr so richtig zu.

Was bedeutet das für mich? Ich kann mir Geld zwar ggf. so günstig wie nie leihen (vorausgesetzt ich passe in ein mittlerweile sehr kritisches Ratingraster der Banken), jedoch kaum noch Zinsen erwirtschaften. Sobald die Inflation größer ist als meine Zinserträge, habe ich einen negativen Realzins. Das bedeutet, mein Sparguthaben wird immer weniger Wert. Anders herum bedeutet dies auch, dass Schulden weniger, d.h. „weginflationiert“ werden, was für einige stark überschuldete Staaten eine vage Hoffnung darstellt.

Kaufen oder verkaufen? Viele möchten genau JETZT investieren (womit die Politik der Zentralbank durchaus funktioniert). Allerdings steigt mit der Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten (z.B. Immobilie) auch deren Preis, die damit erzielbaren Renditen sinken und passen sich also dem gesamten Zinsniveau an. An dieser Stelle ist besonders die Zinsbindung zu berücksichtigen. Sollte die Kreditlaufzeit länger als die Zinsbindung sein, besteht (bei „auf Kante genähten“ Finanzierungsmodellen) das Risiko, dass Raten nicht mehr bezahlt werden können, sollte das Zinsniveau signifikant steigen.

Wer gewinnt? Gewinner ist meist, wer sich antizyklisch verhält und z.B. in einer Hochzinsphase kauft (am besten mit Eigenkapital). Da hier zahlreiche Anlagealternativen bestehen, weniger Investitionen getätigt werden und Zwangsverkäufe häufiger werden (vgl. oben), sinkt im Normalfall das Preisniveau für Investitionsgüter (z.B. Immobilien). Mit einem konjunkturellen Aufschwung steigen die Preise und ein Verkauf (z.B. zur Kapitalbeschaffung für den nächsten Zyklus) kann angedacht werden.

Gewinner ist auch, wessen Darlehensvertrag zeitnah ausläuft. Hier können vormals nicht unübliche 4% ggf. gegen ein neues Darlehen mit 1,0 – 2% Zins „umgetauscht“ werden. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich sehr, bestehende Darlehensverträge zu prüfen und rechtzeitig mit der Bank in Kontakt zu treten.

Gerne stehen wir Ihnen auch zu den Themen Umfinanzierung, Immobilienerwerb sowie langfristige Liquiditätsplanung beratend und unterstützend zur Seite!

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Zeit ist Geld. Wohl nirgends trifft dieser Satz besser zu, als in der Branche der Freiberufler und Dienstleister. Hier geistern Beträge wie 600 €/Stunde für einen Rechtsanwalt, bis zu 100 €/Stunde für die Autoreparatur oder auch 12,50 €/Stunde für eine studentische Hilfskraft durch den Volksmund. Exakte Werte gibt es allerdings keine. Und die entscheidende Frage lautet: Kennen Sie Ihren tatsächlichen Stundensatz?

In anderen Branchen wie beispielsweise der IT-Branche oder auch dem produzierenden Gewerbe streben Unternehmer und Investoren nach Skalierbarkeit. Skalierbarkeit bedeutet, dass ein Produkt ohne große Mehrleistung an eine große Anzahl von Mehrkunden verkauft werden kann. Hier einige Beispiele:

  • Software: Es spielt (weitestgehend) keine Rolle, ob ich meine Softwarelösung an 1.000 oder an 100.000 Kunden verkaufe → skalierbar
  • Amazon: Es spielt (weitestgehend) keine Rolle, ob die Plattform von 1.000 oder 100.000 Händlern genutzt wird → skalierbar
  • K. Rowling: Es spielt (weitestgehend) keine Rolle, ob 1.000 oder 1.000.000 Fans „Harry Potter“ toll finden und sich ein Buch kaufen → skalierbar
  • Smartphone: Alleine schon wegen den Produktionskosten (die aufgrund von sog. Skaleneffekten pro Stück immer niedriger werden, je mehr ich produziere) sollten 100.000 statt 1.000 Kunden erreicht werden → (zwingend) skalierbar
  • Restaurant: Hier stehen beispielsweise 20 Tische zur Verfügung, die maximal zweimal mittags und zweimal abends besetzt werden können → nicht skalierbar
  • Restaurant – Franchise: Hier kann die Anzahl der verfügbaren Tische eines erfolgreichen Restaurantkonzepts „beliebig“ gesteigert werden → skalierbar
  • Arztpraxis: Es können/dürfen maximal X Patienten behandelt werden → nicht skalierbar
  • MVZ: Es können mehrere Ärzte X Patienten behandeln, allerdings gibt es nach wie vor räumliche Limitierungen → teilweise skalierbar
  • Metabolic Balance: Es können beliebig viele Patienten herausfinden, dass sie weniger Kohlenhydrate essen sollten → skalierbar

Wie vorstehend bereits beschrieben, ist die Patientenbehandlung für „klassische“ Praxisinhaber nicht skalierbar. Zeit ist hier immer der limitierende Faktor. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass aus der verfügbaren Zeit das Maximum „herausgeholt“ werden muss. Allerdings haben viele Unternehmer – allem voran Ärzte – keine Idee davon, wieviel sie tatsächlich pro Stunde verdienen (müssten). Damit gibt es auch keine Ansätze für Vergleiche oder Optimierungsmaßnahmen, und das Tagesprogramm wird meist einfach „abgearbeitet“ anstatt es aktiv zu gestalten.

Die Dr. Schauer Wirtschaftsberatung bietet hier eine maßgeschneiderte Lösung. Basierend auf den Kosten Ihres Unternehmens sowie Arbeitszeiten, Darlehensverpflichtungen, benötigten Privatentnahmen, Steuersätzen etc., wird ein notwendiger Mindeststundensatz kalkuliert. Damit weiß der Unternehmer genau, wieviel Leistung pro Stunde erbracht werden muss. Hieraus ergeben sich meist sehr interessante Optimierungsmöglichkeiten, z.B. hinsichtlich dem Zeitmanagement, dem Leistungsangebot, der Raumauslastung, der Terminierung etc.

Wollen auch Sie Ihren Stundensatz kennen? Dann verlieren Sie keine Zeit und nehmen mit uns Kontakt auf. Denn wir alle wissen ja: Zeit ist Geld…

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Ordnung ist das halbe Leben! – Diesen Satz haben die meisten von uns als Kind schon gehasst. Doch selten war dieser Satz wichtiger als im modernen unternehmerischen Alltag, in dem jeden Tag eine Flut an Unterlagen und Dokumenten über uns hereinzubrechen droht: Rechnungen, Verträge, Vertragsverlängerungen, Umfragen, Kindergeldantrag, Rentenbescheinigung, Vollmachten, Wahlunterlagen, Kontoauszüge, Steuerunterlagen, Mahnungen, Ankündigungen, E-Mails, Termine,… Wer nur die Hälfte liest und etwas übersieht: Selbst schuld.

Wie konnte es so weit kommen? Hierfür müssen wir ein Stück in der Geschichte zurückblicken, in die Zeit, als in Mesopotamien die Keilschrift, eine der ersten Schriften in der Menschheitsgeschichte, von den Sumerern erfunden wurde. Nicht etwa um Mythen, religiöse Botschaften oder Stammesgeschichten zu verbreiten – sondern für die Verwaltung des Reiches. Die Größe des Reiches sowie die Anzahl an Bewohnern hatten es unmöglich gemacht, alles „im Hirn“ zu speichern (zumal ein solches Vorgehen alles andere als rechts- und betrugssicher wäre). In der Folge erforderten immer größere Reiche und Zusammenschlüsse (sei es freiwillig oder unfreiwillig) menschlicher Gruppierungen immer größere Verwaltungsapparate, die das Zusammenleben regelten – allem voran auch, um die Steuerschuld gegenüber den Herrschern zu erfassen und ordnungsgemäß zu verwalten. In einer komplexer werdenden und zunehmend stärker vernetzten Welt, werden auch die bürokratischen Aufgaben immer dichter – ein Paradoxon in einem heute (scheinbar) liberalisierten Wirtschaftsumfeld. Wenn man jedoch genauer hinsieht, muss ein wachsender Liberalisierungsgrad fast zwangsläufig mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand einhergehen, um die einzelnen Wirtschaftsakteure zu kontrollieren bzw. zu schützen. So verwundert es kaum, dass eine aktuelle Studie von Kyocera zu dem Schluss kommt, dass in Deutschlands Büros täglich rund zwei Stunden Arbeitszeit (Anm.: je Angestelltem!) alleine in die Dokumentensuche und -ablage investiert werden[1]!

Während in den 70er und 80er Jahren „Bürokratie“ noch Gegenstand zahlreicher Satiren und Komödien war, scheinen wir uns heute unserem Schicksal ergeben zu haben. Das sieht dann zumeist so aus, dass wir Briefe (teilweise) geöffnet in Plastikschubfächern ablegen, Ordner mit der Aufschrift „Formulare divers“ oder „Unterlagen allerlei“ anlegen, und im Computer Ordnerstrukturen schaffen, bei denen uns nur noch die Funktion „Computer durchsuchen“ hilft, bestimmte Dateien wieder zu finden.

Können wir uns wehren? In unserem Beratungsalltag bekommen wir (leider) immer wieder Einblick in die Konsequenzen einer „Bürokratieverweigerung“. Dabei sitzt der Betroffene immer am kürzeren Hebel, da „auf S. 4 des Anschreibens vom 15.04.2018 in Abs. 2, Satz 3“ klar zu lesen war, dass eine Pfändung vollzogen wird, sollten nicht wie „im Anhang II auf S. 17 des vorangegangenen Anschreibens vom 18.03.2018 in Abs. 5, Satz 7 sämtliche auf S. 15 Abs. 2, Satz 2-15“ geforderten Unterlagen im Original bis spätestens zum 25.04.2018 versendet werden. Und wenn „der Karren erst mal im Dreck steckt“ dann nimmt der Formularkrieg erst so richtig Fahrt auf. Einige Beratungsaufträge weiten sich zu regelrechten Formularschlachten aus, die oftmals vermeidbar gewesen wären. Denn die Bürokratie straft jene mit noch mehr Bürokratie die sich der Bürokratie verweigern wollen (und im Zweifel straft Sie sogar mit Gefängnis). Was also hilft? Um der Bürokratie zu entkommen hilft im homöopathischen Sinne nur eines: Bürokratie!

Hier einige einfache, wohldosierte Tipps, bei denen wir Sie auch gerne unterstützen:

  • Schaffen Sie einmal ein Ordnungssystem in dem Sie sich (für immer!) zurecht finden.
  • Halten Sie sich (vor allem als Bürokratiehasser) jeden Tag 15-60 min. (je nach Unternehmensgröße) für die Bearbeitung von Unterlagen frei und bearbeiten Sie UMGEHEND alle Unterlagen.
  • Noch nicht erledigte Unterlagen kommen zur TÄGLICHEN! Durchsicht in ein entsprechendes Fach.
  • Alle Unterlagen werden nach Erledigung gekennzeichnet und abgelegt.
  • Volle Ordner werden NICHT ÜBERFÜLLT, sondern numerisch gekennzeichnet und mit Datum „archiviert“.
  • Legen Sie ein Merkblatt für Fristen und Termine an (z.B. Handyvertrag) und übertragen Sie die Daten in einen Kalender, den Sie TÄGLICH! aktualisieren.
  • Legen Sie sich eine Aufgabenliste an, die Sie TÄGLICH! aktualisieren. Sobald die Aufgaben in der Liste stehen, haben Sie diese nicht mehr im Kopf.
  • Sollten Sie mental nicht in der Lage sein die vorstehenden Punkte selbst umzusetzen, bezahlen Sie jemanden hierfür.
  • Für werdende Bürokratieprofis: Prüfen sie alle bestehenden (und zu diesem Zeitpunkt bereits sauber abgelegten) Unterlagen auf Gültigkeit, Optimierungspotentiale und Aktualisierungsmöglichkeiten (z.B. Stromvertrag).
  • Prüfen Sie sämtliche Möglichkeiten für Zuschüsse, Fördermittel oder Steuersparmöglichkeiten auch für Ihre Kunden und unterstützen Sie diese hierbei.
  • Für Profis: Überführen Sie Daten und Unterlagen in eine integrierte Finanz- und Unternehmensplanung bzw. einen Soll-IST Abgleich. Übersetzen Sie die Zahlen in Grafiken (z.B. Wachstumsprognose). So wird aus abstrakten Zahlen ein schönes Bild – und ein gutes Gefühl.
  • Für Vollprofis: Digitalisieren Sie alles!

Ordnung ist mehr als das halbe Leben. Sie hält Ihnen Ihren Kopf für das „eigentliche“ Leben frei, das gilt vor allem für jene, denen die Ordnungsliebe nicht in die Wiege gelegt wurde. Und falls Sie keine Bürokratie wollen, wird Ihnen wahrscheinlich irgendwann jemand sagen: Selbst schuld.

[1] Vgl.: https://www.it-daily.net/analysen/18586-zwei-stunden-suchen-angestellte-taeglich-nach-dokumenten

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Was hat Freiheit mit Wirtschaftsberatung zu tun?

Über die Freiheit:
Laut Wikipedia wird „Freiheit (lateinisch libertas) in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können.“
Das Feld der Wahlmöglichkeiten wird eingegrenzt durch gesellschaftliche, politische/rechtliche und psychologische/physiologische Rahmenbedingungen (Anm.: Auch ein Überangebot kann die „Entscheidungsfreiheit“ negativ beeinflussen, was jedoch den Rahmen hier sprengen würde):
• Anstellung, Selbstständigkeit, Armut (Anm.: Erbe ist keine Wahlmöglichkeit)
• Freie oder soziale Marktwirtschaft
• Demokratie (scheinbar alternativlos)
• Gymnasium, Realschule, Hauptschule (grundsätzlich alternativlos)
• Eigenheim, Miete, Wohnwagen
• Auto, Bus, Bahn, Fahrrad
• CDU, SPD, FDP, Grüne,…, Graue Panther
• Wirtschaftswachstum (scheinbar alternativlos)
• Internist, Hausarzt, Kardiologe werden
• …
Nicht ganz zu Unrecht fühlen sich deshalb viele Menschen in Ihrem Alltag „unfrei“. Damit lassen sich zum Teil (!) auch die Sehnsucht nach und der Erfolg von Alternativen erklären. Und es drängt sich die Frage auf: Wie frei agieren wir, wenn die „unterschiedlichen Wahlmöglichkeiten“ äußerst begrenzt sind (Anm.: und neurophysiologisch noch nicht einmal geklärt ist, wie und weshalb wir uns für oder gegen etwas entscheiden, z.B. warum gefällt mir blau und nicht grün)?
Was hat das alles mit Betriebswirtschaftslehre zu tun?
Einiges! Denn auch in einem streng reglementierten Rahmen (der positive und negative Aspekte hat) gibt es Entscheidungsmöglichkeiten, die maßgeblich das individuelle Freiheitsempfinden beeinflussen können. Diese Entscheidungen sollten weise getroffen werden, denn oft handelt es sich hierbei um Kompromisse verschiedener „Arten von Freiheit“.
Beispiel Kreditaufnahme: Ich möchte meinen Traum vom eigenen Unternehmen (innere Freiheit/Selbstverwirklichung) leben, dem Job im Krankenhaus „entkommen“ und bin dafür bereit, meine äußere Freiheit (teilweise) aufzugeben, da ich die kommenden 10 Jahre pünktlich, unterbrechungsfrei, zuverlässig und rechtsverbindlich meine Kreditraten bedienen muss. Verschieben sich dabei mit der Zeit die Gewichtungen, kann sehr schnell eine Situation auftreten, in der wir uns gefangen fühlen, beispielsweise in Sanierungssituationen, in denen der Kredit alles andere als Freiheit bedeutet. Zum „Gefangenen seiner eigenen Entscheidungen“ wird man auch durch Überlastung, Zeitmangel, einem Gefühl der Fremdbestimmtheit, Einkommensengpässen etc.
Wie sichern wir also unsere Freiheit?
Um Entscheidungsmöglichkeiten zu nutzen, müssen wir zunächst Wissen generieren. Wir müssen die Möglichkeiten kennen – unsere eigenen sowie die von außen vorgegeben. Denn auch wenn ich als Allgemeinarzt für mein Leben gerne Röntgenaufnahmen mache, wird dies alleine die KV noch nicht überzeugen, diese auch entsprechend zu vergüten. Anschließend müssen wir im Rahmen dieser Möglichkeiten eine kluge Wahl treffen. Der Begriff Intelligenz bedeutet in seinem ursprünglichen Sinne nicht, bei entsprechenden Tests gut abzuschneiden, sondern stammt vom lateinischen inter „zwischen“ und legere „wählen“ ab und sagt genau dies aus. Warum arbeitet der Kollege oder die Kollegin weniger und verdient dennoch beinahe das Doppelte? Was kann/muss ich ändern, um mehr Zeit zu haben? Bin ich noch frei, wenn die Kreditfinanzierung für das neue Haus „auf Kante genäht“ ist? Treffe ich hier eine gute Wahl?
Um nicht zum Gefangenen von äußeren Umständen zu werden müssen wir diese kennen, verstehen und laufend kontrollieren. Die Wirtschaftsberatung kann hier entscheidend zum gelungenen „inter legere“ beitragen, indem Handlungsoptionen aufgezeigt, Wahlmöglichkeiten verglichen und objektive Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden. Beratungsprodukte sind daher nicht einfach nur als Liquiditätsplanung, Praxisbewertung, Businessplanung, usw. zu sehen, sondern als Hilfsinstrumente zum Erreichen von persönlichen Zielen – und auch als Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Freiheit. Ob wir Sie mit unserer Beratung unterstützen sollen? Sie haben die freie Wahl…

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Was wird übergeben?

Es ist für viele ein Lebenswerk. Unzählige Stunden an Arbeit, schlaflose Nächte, ungewisse Veränderungen, Höhen, Tiefen,… .

Das eigene Unternehmen ist viel mehr als „nur“ ein Ort des Gelderwerbs. Gibt es also einen Preis, der den empfundenen Wert widerspiegelt?

Die gängigen Bewertungsmethoden stellen vor allem betriebswirtschaftliche Kenngrößen in den Fokus. Und dies hat durchaus eine Berechtigung. Ein potentieller Übernehmer interessiert sich eher wenig für die überwundenen Schwierigkeiten aus der Vergangenheit. Ihn interessiert vor allem, welchen finanziellen Mehrwert der Praxiskauf gegenüber einer Anstellungsalternative (z. B. im Klinikum) bietet.

Dennoch soll und muss Ihre Vorleistung (und die damit verbundene Chance auf eine vergleichbare Weiterführung) entsprechend honoriert werden. Zwar wird der Käufer mit Sicherheit ebenfalls die ein oder andere schlaflose Nacht haben, allerdings hat er mit einem bestehenden Patientenstamm, laufenden Gewinnen und einem eingespielten Praxisteam wesentlich mehr Planungs- und finanzielle Sicherheit als beispielsweise bei einer Neugründung. Eine Kaufpreiszahlung an den Abgeber ist alleine hierdurch absolut gerechtfertigt.

Wie hoch diese ist, hängt u. a. von Standort, praxisinternen Faktoren sowie bestehenden Betriebskennzahlen ab. Um dabei eine objektive Verhandlungsgröße zur Hand zu haben empfiehlt es sich immer ein Wertgutachten erstellen zu lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der kommunizierte Preis (aufgrund divergierender Wertvorstellungen) weder zu hoch ( unverkäuflich) noch (aufgrund falscher Wertvorstellungen) zu niedrig (Verlust) ist.

Wie wird übergeben?

Für eine vollständige Praxisübergabe sollten Sie auf jeden Fall ein Jahr einplanen. Für die Vorbereitung der Übergabe ggf. sogar bis zu drei Jahre. Berücksichtigt werden müssen dabei u. a. folgende Punkte:

• Gute Praxisführung in den letzten Betriebsjahren
• Wertvorstellung und objektive Preisermittlung inkl. der dafür notwendigen Datenbereitstellung
• Finden eines potentiellen Käufers
• Ggf. Probearbeiten/ Anstellung des Käufers
• Kaufpreisverhandlung
• Abstimmungen mit beteiligten Dritten (Vermieter, Geschäftspartner, etc.)
• Vertragsentwürfe
• Planung, Finanzierungsanfragen und Genehmigungen auf Käuferseite
• Zulassung & Übergabesystematik
• Finanzierungszusage
• Vertragsunterzeichnung
• Übergangsphase

Wann wird übergeben?

Hier spielen vor allem steuerliche Überlegungen eine Rolle wie beispielsweise mögliche Steuervergünstigungen bei einer Unternehmensveräußerung nach dem 55. Lebensjahr sowie ein unterjährig günstiger Veräußerungszeitpunkt. Eine rechtzeitige Planung und Beratung kann die Übergabe somit zu einem reibungslosen, gewinnbringenden und wertvollen „Finale“ Ihres Unternehmerlebens machen.

Der PLAN-IST-Vergleich als hervorragendes Controlling-Instrument

Neues Jahr, neue Runde, neues Glück? Ganz sicher spielt das Glück auch im unternehmerischen Alltag eine herausragend wichtige Rolle. Und war es nicht das Glück, das uns alle in einem sicheren Land mit hervorragenden und kostenlosen Ausbildungsmöglichkeiten aufwachsen bzw. sesshaft werden ließ und uns die Möglichkeit eröffnet hat, Berufe zu wählen, von denen wir uns Erfüllung und Selbstverwirklichung erhoffen.

Wir sollten dieses „Geschenk“ schätzen, bewahren und sorgsam damit umgehen. Dazu zählt auch, nicht alles dem Glück oder Zufall zu überlassen. Dabei helfen uns Informationen, Zahlen, Daten, Fakten. Mögen diese auch noch so trocken und nüchtern wirken, sie bilden dennoch die Basis unserer wirtschaftlichen Existenz. Und gerade in einer Zeit, in der die wirtschaftliche Existenz maßgeblich ist für unser gesamtes Leben, haben scheinbar trockene Daten weitreichende emotionale Konsequenzen. Dies gilt im Großen (z. B. Finanzkrise) wie auch auf individueller unternehmerischer Ebene. Wer die Daten nicht beherrscht, den beherrschen die Daten.

Eine sehr effiziente und nützliche Möglichkeit „Herr seines Schicksals“ zu sein ist ein sogenannter PLAN-IST-Vergleich. Dabei wird basierend auf vergangenen oder zukünftig zu erwartenden Finanzdaten eine Planrechnung erstellt (inkl. Netto-Entnahmepotential). Diese wird anschließend im monatlichen bzw. quartalsweisen Turnus mit der laufenden/tatsächlichen Entwicklung abgeglichen. So werden eine Zielsetzung, Verlaufskontrolle, Zielkontrolle, ein schnelles Aufdecken von Fehlentwicklungen und eine ggf. notwendige, frühzeitige Intervention ermöglicht. Des Weiteren wird der Blick für betriebswirtschaftliche Informationen geschärft, ein kritisches Hinterfragen gefördert sowie ein „Gefühl“ für aktuelle Entwicklungen erworben. Damit haben Sie zu jedem Zeitpunkt die Informationshoheit in Ihrem Unternehmen und über Ihre privaten Finanzen.

Wir wünschen Ihnen einen glückliches und erfolgreiches Jahr 2019 und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Rahmen aller betriebswirtschaftlichen Fragestellungen!

Ihre Ansprechpartner:

Benedikt Glück
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Nicht immer ein Fest – Abschreibungsproblematiken im Rahmen des Jahreswechsels

Mit dem Jahr 2019 beginnt für die meisten von Ihnen auch ein neues Wirtschaftsjahr. Damit können auch signifikante betriebswirtschaftliche Änderungen einhergehen.

Ein prall gefülltes Anlagevermögen beschert zumeist ordentliche Abschreibungen und damit auch Steuerersparnisse. Doch wie Benjamin Franklin bereits festgestellt hat: „Nur zwei Dinge auf Erden sind uns ganz sicher: der Tod und die Steuer.“ Und so wie alles im Leben endlich ist, enden auch die steuerlich absetzbaren Beträge irgendwann. Die Konsequenz: Eine höhere Steuerbelastung. Schöne Bescherung sagen die einen, für so manch anderen führt der Weg allerdings direkt zur Bank da das Geld knapp wird. Nicht zielführend sind neue Investitionen, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht eigentlich überflüssig sind „damit ich etwas zum abschreiben habe…“. Kosten sind zunächst und zu allererst Kosten und mindern im Normalfall Ihre Liquidität!

Damit Zahlungen an das Finanzamt nicht zur bösen Überraschung werden, empfehlen wir eine kurze Überprüfung der Entwicklung des Anlagevermögens in den kommenden Jahren sowie ggf. eine Berechnung der „neuen“ Steuerbelastung und der damit möglichen Nettoprivatentnahmen. So wird der Rutsch ins neue Jahr nicht zur Schlitterpartie.

Eine solche Berechnung macht auch dann Sinn, wenn die bestehenden (größeren) Abschreibungen noch einige Jahre laufen. Möglich Liquiditätslücken können vorhergesagt und im Rahmen Ihres persönlichen Finanzmanagements z.B. in Form von Rücklagenbildung abgesichert werden. Die Berechnung hat zudem den Vorteil, dass Sie einen perfekten Überblick über private  und betriebliche Ausgaben erhalten, inkl. Ärzteversorgung, Steuern, Privatentnahmen, Darlehenstilgungen und vielem mehr.

Wir freuen uns, Sie auch im kommenden Jahr bei allen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen begleiten zu dürfen.