Nicht immer ein Fest – Abschreibungsproblematiken im Rahmen des Jahreswechsels

Mit dem Jahr 2019 beginnt für die meisten von Ihnen auch ein neues Wirtschaftsjahr. Damit können auch signifikante betriebswirtschaftliche Änderungen einhergehen.

Ein prall gefülltes Anlagevermögen beschert zumeist ordentliche Abschreibungen und damit auch Steuerersparnisse. Doch wie Benjamin Franklin bereits festgestellt hat: „Nur zwei Dinge auf Erden sind uns ganz sicher: der Tod und die Steuer.“ Und so wie alles im Leben endlich ist, enden auch die steuerlich absetzbaren Beträge irgendwann. Die Konsequenz: Eine höhere Steuerbelastung. Schöne Bescherung sagen die einen, für so manch anderen führt der Weg allerdings direkt zur Bank da das Geld knapp wird. Nicht zielführend sind neue Investitionen, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht eigentlich überflüssig sind „damit ich etwas zum abschreiben habe…“. Kosten sind zunächst und zu allererst Kosten und mindern im Normalfall Ihre Liquidität!

Damit Zahlungen an das Finanzamt nicht zur bösen Überraschung werden, empfehlen wir eine kurze Überprüfung der Entwicklung des Anlagevermögens in den kommenden Jahren sowie ggf. eine Berechnung der „neuen“ Steuerbelastung und der damit möglichen Nettoprivatentnahmen. So wird der Rutsch ins neue Jahr nicht zur Schlitterpartie.

Eine solche Berechnung macht auch dann Sinn, wenn die bestehenden (größeren) Abschreibungen noch einige Jahre laufen. Möglich Liquiditätslücken können vorhergesagt und im Rahmen Ihres persönlichen Finanzmanagements z.B. in Form von Rücklagenbildung abgesichert werden. Die Berechnung hat zudem den Vorteil, dass Sie einen perfekten Überblick über private  und betriebliche Ausgaben erhalten, inkl. Ärzteversorgung, Steuern, Privatentnahmen, Darlehenstilgungen und vielem mehr.

Wir freuen uns, Sie auch im kommenden Jahr bei allen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen begleiten zu dürfen.